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Klaus Rimbach . . .

. . . die organische Sicht auf die Natur

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Sein bereits als Kind vorhandenes Interesse an der Komplexität und Schönheit archaischer Strukturen von Flora & Fauna sowie des Mikrokosmos und der unbelebten Natur findet gestalterischen Ausdruck in der Malerei des Künstlers. Dabei sind es niemals Abbilder - immer ist es der eigene innere Ausdruck, sind es die inneren Bilder, welche die Wirklichkeit nur andeuten und viele Assoziationen erlauben. 

Als Anthropologe/Naturwissenschaftler verfügt der Maler über eine Sammlung von Schädeln, Knochen, Steinen, Muscheln, Kristallen und z. B. über ein eigenes Herbarium, außerdem hat er diverse Erfahrungen mit dem Mikroskop und dem Binokular sammeln können. Denn auch im Mikrokosmos und in der unbelebten Natur (z. B. in Zellverbänden, Molekülen oder Kristallen) findet sich eine imposante Vielfalt an Strukturen, die den Künstler in ihrer Symmetrie, Mechanik und bizarren Komplexität immer wieder ehrfürchtig werden und das ästhetisch-Archaische erleben lassen.

Die Oberflächen seiner „morphischen Werke“ kommen meist temperamentvoll, griffig, aufgewühlt daher. Es scheinen angedeutete Tier- und Pflanzenteile, Organellen u. a. filigrane Strukturen von Organismen und Zellen durch diverse Flüssigkeiten zu driften - mal pastos, mal transparent. Ströme fließen, „Flechten wachsen“ auf diversen Untergründen, morphologische Formen mäandern durch die Motive, Oberflächen brechen auf, werden zerlegt und wieder zusammengeführt, Grenzen werden überschritten, Ursprünge entdeckt. Fragmente aus der Natur konkretisieren sich schemenhaft heraus und scheinen in bizarren Umgebungen zu existieren.

 

In den Werken des Malers kann man immer wieder Überraschendes entdecken - vor allem dann, wenn sich das Licht im Laufe des Tages verändert und die Kompositionen aufgrund des sich wandelnden Schattenwurfs anders erscheinen.

In unserer technisierten Welt, in der immer mehr Menschen den Zugang zur Natur zu verlieren scheinen und gleichzeitig ein wachsendes Bedürfnis ihrer Bewahrung vorhanden und überlebenswichtig ist, kann die Beschäftigung mit dem Archaischen, dem Form-gebenden und Ästhetischen einen Beitrag dazu leisten, sich wieder stärker mit der Natur verbunden und als Teil derselben zu fühlen. Insofern kann man den Werken des Künstlers durchaus eine aktuelle Relevanz beimessen.

 

Vita

1958 Geboren in Nordrhein-Westfalen - Deutschland

Frühes Interesse Strukturen-Reichtum der Natur. Schon als Kind begann der Künstler, Bilder und Collagen mit verschiedenen Materialien aus der Natur zu gestalten.

 

1979 Abitur " Internat Solling" in Holzminden (LSH)

Vielfältige kreative Ausbildung (Schreinerei, Töpferei, Schmiedekunst, visuelle Gestaltung, Musik und Kunst, Gartenarbeit, Kochen usw.)

1980/1981 Reisen durch die USA, Afrika, Australien

Reisen bildet. Gut auch für die Bildenden Künste.

Erste Erfahrungen mit der Bildhauerei und der Kunst der jeweiligen Ureinwohner.

 

1982 - 1988 Studium der Biologie/Anthropologie in Göttingen und Hamburg

Starkes Interesse an der Morphologie von Fauna und Flora und deren Darstellung bzw. Übertragung aus der Natur ins Bild:

Zellverbände, Fasern, Pflanzenteile, Flechten, Knochenstrukturen, Glieder- und Meerestiere, einzelne Zellen, Gewebe, etc.

Erste Werke mit Sand, Holzspänen, Lack und Acrylfarben im Festhalten von Mustern, Organisationen und morphologisch interessanten Formen.

 

1989 - 1991 Hochschule für Bildende Künste Hamburg + Siemens Akademie München

Teilnahme an Studien zu „Malmaterialien und ihre Verwendung im Bilde“ beim Herausgeber des gleichnamigen Max Doerner-Standartwerkes, Prof. Hans Gert Müller. Dort u. a. Erwerb von grundlegenden Kenntnissen zu Farben, Pigmenten, Harzen, Lacken, Firnissen, Leimen, Grundierungen und Bindemitteln auf unterschiedlichen Bildträgern. 

Ausbildung zum Computer Grafik-Designer in der Siemens Akademie in München. 

 

Seit den 1990er Jahren

Handgemalte Plakate und Großbilder - Unikate für Kunst, Bühne, Außenwerbung, Film.

Gestaltung, Vertrieb, Produktion und Außenmontage von Großbildern (Marktführerschaft in Deutschland)

Großformatige Kunst- und Werbeprojekte im gesamten deutschsprachigen Raum, USA und Australien:

-> mehr hier

 

Projekt Ausstellungen:

1995 Verhüllung Rathaus Hamburg-Altona; 1996 Rama-Flasche Hafen Hamburg, 1998 Riesen-Radio Paris; 1998 Kunstprojekte Docks Blohm & Voss; Graffiti-Projekt Hafen Hamburg, 1999 Simulation Stadtschloss Berlin; 2000 Sydney Olympiade (größtes Bild der südlichen Hemisphäre); 2001 Verkleidung Henniger Turm Frankfurt; 2002 Verkleidung CCH-Hotel Hamburg.

-> Viele weitere Projekte siehe hier

Letzte und Kommende Ausstellungen: 

2000 CWM Galleries Sydney; 2001 Galerie XXL-Images Sydney; 2013 Galerie "An der Staatsoper“ Hamburg; 2014 Lindner Hotel Leipzig; 2015 "Elbdörfer Galerie" Hamburg; 2016 "Kunst-Zimmer" Kontor-Blankenese; 2017 LKB/G Galerie Hamburg; 2021 Hong Art-Museum of Contemporary Art Chongqing (China), museale Ausstellung "Body of the Object as/in Art: European Art in Chinese Space"; 2021 Art Marbella "Palacio de Ferias, Congresos y Exposiciones de Marbella"; 2021 INCorporate Art Fair Hamburg; 2022 Collective Art Show, Van Gogh Art Gallery, Madrid; (UN)FAIR Milano International Contemporary Art Fair; 2022 Monaco Contemporary Art Fair (L'Espace Fontevieille); 2022 Art Fair Luxembourg, LuxExpo The Box, Luxembourg; 

 

Lebt und arbeitet in Hamburg

Kataloge 

 
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